Fremdsprachen lernen – je früher desto besser?

(Für Kizz) Mehrsprachigkeit: Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen, mehrsprachig aufzuwachsen und hilft ein bilingualer Kindergarten wirklich? Interview mit Dr. Pauline Schröter, Psychologin und Sprachwissenschaftlerin am Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) der Humboldt-Universität zu Berlin.

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Was extreme Einstellungen mit der Erziehung zu tun haben

(Für klasseKinder!) Wer rechte Tendenzen und autoritären Populismus verstehen will, muss auf die Kindheit schauen, sagt der Kinderarzt und Wissenschaftler Herbert Renz-Polster.

Ulrike Schattenmann: Herr Renz-Polster, Sie sagen, dass extreme Gesinnungen damit zu tun haben, wie Kinder ihre Kindheit verbringen. Wie kommen Sie darauf?

Herbert Renz-Polster: Wenn man sich auf der Landkarte anschaut, wo der Rechtspopulismus am stärksten ausgeprägt ist, sowohl international als auch innerhalb unseres Landes, dann kann man feststellen, dass überall dort auch Kinder widrig, streng und nachteilig behandelt werden. Die Landkarten des Rechtspopulismus sind auch Landkarten der kindlichen Not.

Sie haben Studien ausgewertet über Kindheiten in vielen Ländern, mit teilweise überraschenden Ergebnissen: So gilt es in den USA vielerorts als gängige und legitime Erziehungspraxis, Kinder zu schlagen – auch in der Schule.  

Ja, laut Umfragen stimmen mehr als 70 Prozent der Aussage zu, dass es okay ist, Kinder zu schlagen.

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Was ist dran am Fleischersatz?

Etwa 55 Prozent der Deutschen sind Flexitarier und essen nur selten Fleisch. Gute Alternativen gibt es viele. Über Sojaschnitzel, Seitanwürstchen und Pattys aus Erbsenprotein.

(Für WAZ) Letztes Jahr sorgte die Einführung des veganen Beyond Burgers bei einem deutschen Discounter für Schlagzeilen: Binnen Minuten war das Patty aus mit Roter Beete Saft gefärbtem Erbseneiweiß ausverkauft. Inzwischen steht die Rindfleischalternative aus den USA nicht nur in vielen Supermarktregalen, sondern auch  auf  der Speisekarte  klassischer Burgerbratereien, etwa der Steakhauskette The Ash.

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Immer Papa bleiben

(für kizz) Nicht allen Vätern gelingt, es nach der Trennung Kontakt zu Ihrem Kind zu halten. Was getrennte Eltern tun können, um die Entfremdung von ihren Kindern zu vermeiden. Ein Interview mit Eberhald Schäfer, dem Leiter des Väterzentrums Berlin.

Herdanziehung

(für taz) Kochen in Zeiten von Corona: Wer früher gerne ausging, versucht sich nun in der eigenen Küche.

Letztes Wochenende postete ein Nachbar ein Bild einer Portion Paprika-Gulasch und ein Glas Rotwein aus seiner Küche und schrieb dazu „Lecker“ mit drei Ausrufezeichen. Das ist deshalb erwähnenswert, weil besagter Freund, ein Handwerker im Außendienst, etwa 80 Prozent aller Mahlzeiten außer Haus einnimmt. Normalerweise sitzt er abends in der Pizzeria um die Ecke. Aber das geht jetzt nicht mehr. Die Corona-Pandemie zwingt Menschen nicht nur in die eigenen vier Wände, sondern auch an den Herd.

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Digitalisierung und Grundschule: Sozialkompetenz lernt man nicht am Bildschirm

(für klasseKinder!) Zuviel Digitalisierung ist schädlich, sagen die einen. Sie sorgen sich, dass die Kinder den  ganzen Tag am Bildschirm verbringen und geistig verkümmern. Wir leben in einem digitalen Entwicklungsland, stöhnen die anderen und freuen sich über den Digitalpakt, der Tablets und flächendeckendes WLAN in Klassenzimmer und Schulen bringt. Digitale Medien und ihre Nutzung polarisieren die Gesellschaft, auch weil noch keiner genau weiß, wie der ideale Umgang damit aussieht, nicht einmal die Wissenschaft.

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Tigermilch und gelbe Chili

(für die Zeitungen der Funke Mediengruppe) Die Küche Perus vereint viele Farben und Aromen. Am bekanntesten ist Ceviche. Das raffinierte Fischgericht ist die Leibspeise vieler Südamerikaner – und inzwischen auch in Deutschland angekommen.

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Wenn der Winterjasmin blüht

(Für Tagesspiegel) Viele denken, Parks und Gärten sind in der kalten Jahreszeit trist und langweilig. Ein Irrtum

Berlin ist eine grüne Stadt. Parkanlagen, öffentliche Gärten und Schlossanlagen ziehen im Sommer Millionen Menschen an. Aber ab November wird es ruhiger. Ein Garten in Winterruhe erscheint vielen wenig attraktiv. Denn was, bitteschön, hat eine Grünanlage ohne Grün in der grauen Jahreszeit zu bieten – außer kahlen Ästen und Zweigen?

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